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Kindle: Kein Japan-Verkauf

Amazon wird in Zukunft seine Kindle-Modelle nicht in Japan verkaufen dürfen. Gründe und Lösungen!

Keine Chance für Amazon Kindle in Japan.

Amazon wird auch in Zukunft seine erfolgreichen Kindle eBook Modelle in Japan nicht verkaufen können. Dabei sah es bis vor Kurzem noch gut für den Onlinehändler aus. Doch schon 2010 scheiterte Amazon mit seinem Vorstoß, seine eBook Reader auf dem attraktiven japanischen Markt an den Mann zu bringen, da man mit den Verlagen bezüglich der Preisgestaltung keinen Konsens erzielen konnte. Für das neue Jahr zeichnen sich vergleichbare Probleme ab.

In der eBook-Szene gilt Japan als sehr attraktiver Markt, was besonders der technikaffinen Bevölkerung zu verdanken ist. Das Geschäft des digitalen Lesens floriert und ist stark ausgeprägt. Enorme Umsätze, die an der Grenze der 1 Milliarden Dollar kratzen, sprechen für sich. Kein Wunder, dass Amazon vom Kuchen etwas ab haben und seine Kindle Modelle in Japan endlich anbieten will. Bislang vergeblich und auch für die nähere Zukunft sind die Aussichten schlecht.

Wie die „The Daily Mainichi“ berichtet, kann sich Amazon auch im erneuten Vorstoß nicht auf entsprechende Bedingungen der Preisgestaltung einigen. Dem Bericht zufolge wollte Amazon für die Preisgestaltung verantwortlich sein, doch viele Verleger lehnten dankend ab. Diese haben ganz einfach Angst, dass es zu einer Reduzierung der Verkaufspreise kommt, was nach deren Auffassung auch zu einem Preisnachlass für die Print-Ausgaben führen würde.

Die Verhandlungen sind festgefahren und liegen somit erstmal auf Eis. Doch Amazon wird weiter alles mögliche versuchen, um seine Kindle eBook Reader auf den japanischen Markt zu bringen. Dafür wird man wohl oder übel von seiner gewohnten Geschäftspolitik etwas abweichen und sich auf bestimmte Kompromisse einlassen müssen. Andernfalls wird es keinen Verkaufsstart geben – vor 2013 wird dieser ohnehin nicht erwartet.


 
 
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