Gerüchten zur Folge soll sich Amazon durch eine Firmenübernahme ein Patent für die kostengünstige Entwicklung von Farb-Multitouch-Displays geischert haben.

Wie die New York Times aus Insider-Kreisen erfahren haben soll, hat Amazon das amerikanische Unternehmen Toucho übernommen. Das Unternehmen besitzt ein Patent für besonders kostengünstig herzustellende Multitouch-Displays. Die Toucho-Displays sollen zudem sehr flexibel sein und bei Berührung verschiedene Druckgrade erkennen können. Weder Amazon noch Toucho nehmen zu diesen Gerüchten gegenwärtig Stellung. Den Insiderberichten nach sollen die Toucho-Mitarbeiter jedoch demnächst in die Kindle-Entwicklungsabteilung übergesiedelt werden.

Apps sind nicht zuletzt wegen des durchschlagenden Erfolgs von Apple’s iPhone derzeit populärer den je. Jetzt überträgt Amazon das Erfolgskonzept auch auf seinen eBook Reader Amazon Kindle. Demnächst soll, offenkundig nach Vorbild von iTunes, ein eigener App-Store für den Kindle online gehen. Amazon hat hierfür eine eigenes Anwendungsentwicklungs-Paket erstellt, über das Fremdentwickler eigene Anwendungen für den Kindle entwickeln und vertreiben können. Die Entwicklungssoftware soll ab Februar für PC, Mac und Linux erhältlich sein.Als Partner aus der Games-Branche wurde bereits Electronic Arts ins Boot geholt.

Apps sind nicht zuletzt wegen des durchschlagenden Erfolgs von Apple’s iPhone derzeit populärer den je. Jetzt überträgt Amazon das Erfolgskonzept auch auf seinen eBook Reader Amazon Kindle. Demnächst soll, offenkundig nach Vorbild von iTunes, ein eigener App-Store für den Kindle online gehen. Amazon hat hierfür eine eigenes Anwendungsentwicklungs-Paket erstellt, über das Fremdentwickler eigene Anwendungen für den Kindle entwickeln und vertreiben können. Die Entwicklungssoftware soll ab Februar für PC, Mac und Linux erhältlich sein.Als Partner aus der Games-Branche wurde bereits Electronic Arts ins Boot geholt.

eBook Reader sind seit vergangenem Jahr kein Nischenprodukt mehr. Der Amazon Kindle und der Sony PRS eroberten den Massenmarkt – in den USA noch erfolgreicher als in Deutschland. Ausgestattet mit der neuartigen e-Ink Display-Technologie, verfügen eBook Reader zum ersten mal über eine Darstellungsqualität, die gedrucktem Papier in nichts nachsteht. Dennoch steckt die eBook Reader Technik noch in den Kinderschuhen. Monochrom-Darstellung und ein verhältnismäßig langsamer Seitenaufbau lassen leicht erahnen in welcher Hinsicht noch Verbesserungsbedarf besteht. Auch ein Internetanschluss gehört noch keinesfalls zur Grundausstattung eines eBook Readers. Wie rasant die Entwicklung noch in diesem Jahr weitergehen wird, zeichnet sich bereits auf der im Januar anstehenden Consumer Electronis Messe CES in Las Vegas ab. Der erste eBook Reader, der auch Farben darstellen kann, soll der “Nook” der US-Buchhandelskette Barnes&Noble werden. Hierbei wurde jedoch ein wenig getrickst: Neben eines herkömmlichen monochromen e-Ink Displays zur Darstellung von eBooks verfügt der eBook Reader zusätzlich über ein LCD-Farbdisplay auf dem multimediale Inhalte dargestellt werden. Nichts desto trotz scheint das Konzept vielversprechend zu sein, denn der Nook ist seit Anfang Dezember in den USA bereits ausverkauft. In ganz anderer Hinsicht revolutionär verspricht die neue eBook Reader Display Technik des Herstellers Plastic Logic zu werden. Sie kommt erstmalig in dem neuen eBook Reader „Que“ zum Einsatz. Das besondere daran: Der Bildschirm ist mit einem DIN A4 Format nicht nur außergewöhnlich groß sondern zudem auch biegsam wie echtes Papier. Nach Gebrauch lässt er sich also genau wie eine Zeitung einrollen und bequem in der Tasche verbergen. Den Nachschub an eBooks holt sich das Gerät einfach per Mobilfunkanbindung aus dem online Shop der Buchhandelskette. Obwohl die neuartige Display-Technik in Dresden gefertigt wird, ist bisher noch unklar wann der erste biegsame eBook Reader auch in Deutschland erscheint. Aber wird es 2010 auch eBook Reader mit Farbdarstellung geben? Die Technik ist zumindest schon da. Das amerikanische Unternehmen Qualcomm stellt auf der CES eine Bildschirmtechnologie vor, die die Vorzüge der e-Ink Technik auf Farbdisplays überträgt. So genannte Mirasol-Displays enthalten lichtreflektierende Partikel, die je nach Position nur bestimmte Wellenlängen des Lichts zurückwerfen. Für den Betrachter erscheint das reflektierte Licht dann in einer bestimmten Farbe. Genau wie e-Ink Displays ist die Darstellung nicht-selbstleuchtend und extrem stromsparend, da nur für die Bewegung der Partikel Energie benötigt wird. Ist ein Bild erst einmal aufgebaut wird zur Darstellung überhaupt keine Energie mehr verbraucht.

Wenn es auch noch ein wenig dauert, bis diese neuen Entwicklungen auch nach Deutschland kommen, sieht die Zukunft für eBooks und eBook Reader bereits jetzt schon aller Wahrscheinlichkeit nach rosig aus. So prognostiziert die Verlagsberatungsfirma Kirchner + Robrecht in einer aktuellen Untersuchung für den deutschen eBook Markt einen Absatz von 15 bis 60 Millionen verkauften eBooks in den nächsten fünf Jahren. Dementsprechend sollen im gleichen Zeitraum bis zu 3 Millionen eBook Reader verkauft werden. Ein besonders angenehmer Nebeneffekt für den Endkunden: Mit zunehmender Marktduchdringung werden auch die Preise für eBook Reader fallen.

sony’s PRS bekommt Nachwuchs

Nachdem die küzlich vorgestellten Sony Reader PRS 300 und PRS 600 eher als abgespeckte dafür aber günstigere Varianten der Vorgängermodelle Sony PRS 505 und PRS 700 zu betrachten sind, ist der neue Sony Reader Daily Edition eine wahre Killerapplikation – und ein Fronatalangriff auf den Hauptkonkurenten Amazon Kindle. Genau wie der Amazon Kindle verfügt die Sony Reader Daily Edition über eine kostenfreie Internetanbindung. Der eBook Reader kann darüber direkt auf den Sony eBook Store zugreifen um Bücher und Magfazine  zu erwerben und ganz ohne PC-Unterstützung herunterzuladen. Gleichzeitig koopieren bereits einige Bibliotheken mit dem Sony Reader. Besitzer eines Bibliotheksausweises können somit über den e-Reader auch auf das Sortiment örtlicher Bibliotheken zugreifen.  Weitere Pluspunkte des neuen Sony Readers ist die moderne Steuerung per Touchscreen und die Möglichkeit auch Sony-fremde eBook Formate zu verwenden. Der Sony Reader Daily Edition erscheint demnächst in den USA wo er für 399,-Dollar zu haben ist. Wann der eBook Reader auch in Deutschland erscheint ist bisher noch unbekannt.

txtr_readerDer eBook Reader Txtr wird jetzt doch ohne WLAN auskommen müssen. Mit dieser Entscheidung, die kurz vor der Markteinführung des lang erwarteten eBook Readers, verärgern die Macher vor allem die Open Source Gemeinde.  Der txtr eBook Reader basiert auf dem Betriebssystem Linux und soll auch externen Entwicklern für die Anwendungsentwicklung offen stehen. Dank einer eigenen online eBook Platform verfügt txtr über ein größeres Angebot an deutschsprachiger eBook Literatur als Amazon. Er gilt somit auch als deutsche Antwort auf den Amazon Kindle. Als Grund für den Verzicht auf duie WLAN Funktion nennt das Unternehmen die Kosten. Ohne WLAN solle der eBook Reader statt ursprünglich 320 Euro nur noch 299 Euro Kosten. Die Preise für eBook Reader sind vor allem durch die preisgünstigen eBook Reader PRS 300 und PRS 600 von Sony in den letzten Wochen stark gefallen. Außerdem sei  die Einrichtung von WLAN für den Konsumenten deutlich schwieriger als die Nutzung der Mobilfunkfunktion, was ebenfalls dazu beigetragen hat, auf WLAN zu verzichten.

via: txtr blog golem t3n zdent pocketbrain yiim

Der aktuelle Markt der eBook Reader wird von den PRS-Readern von Sony und von den eBook Readern der Hersteller Bokeen, Txtr, iLead, BeBook, Hexaglott, Cool-er und Iriver Story beherrscht. Darüber hinaus haben sich amazons Kindle und das IPhone ein beachtliches Stück vom eBook Reader Kuchen gesichert und durch ihre bewährten Betriebswege das eBook nach langen Startschwierigkeiten endgültig salonfähig gemacht.

Die Pipeline auf dem eBook Reader Markt verspricht eine Reihe von Neuentwicklungen, die sich als ernstzunehmende Konkurrenten der aktuellen Marktführer herausstellen dürften. Denn das Entwicklungspotential bei der Bildschirmgröße, der Bildschirmqualität, der praktischen Lese- und Archivierungsfunktionen sowie dem Gewicht und dem Handling der Reader ist längst noch nicht abgeschlossen.

So ist für Januar 2010 der Verkauf des Nook eBook Readers von Barnes&Noble geplant. Das Novum des Nook besteht u.a. in einem zweigeteilten Bildschirm. Der 6-Zoll-Monochrom-Screen stellt die eigentliche Lesefläche dar, während ein 3,5-Zoll-Farbbildschirm die Navigationselemente des eBook Readers darstellt. Die Wlan- und UMTS-Schnittstellen ermöglichen ein kabelloses Downloaden der gewünschten Bücher. Nook wird zunächst direkt von Barnes&Noble für voraussichtlich 259US-$ vertrieben. Optional ist ein über zwei Jahre laufender Schutzbrief für das Nook erhältlich.

Auch der japanische Hersteller Fujitsu hat mit dem Flepia einen innovativen eBook Reader in der Pipeline. Das Flepia wird zunächst mit einem 8-Zoll-Farbbildschirm und später mit einer 12-Zoll-Variante angeboten. In Japan ist der Fujitsu Flepia seit April 2009 für umgerechnet 790€ auf dem Markt erhältlich. Der Download des Lesestoffs erfolgt kabellos entweder über Wlan oder über eine Bluetooth-Schnittstelle.

Durch sein Querformat, die Biegsamkeit und die überdurchschnittliche Größe des Displays, das in einer 10,7- und in einer 13,1-Zoll-Variante, also nahezu DIN-A4-Format, verfügbar ist, wird der Bridgestone eBook Reader eine ganz besondere Rolle auf dem Markt einnehmen. Der Bildschirm verfügt über ein Farbdisplay, ohne dass dadurch das Blättern im eBook verlangsamt würde. Der innovative eBook Reader wird allerdings nicht vor Mitte 2010 im Handel erhältlich sein.

Der eBook Reader Spring Design Alex präsentiert sich im bekannten Smartphone-Format. Der Alex Reader des kalifornischen Hersteller Spring Design setzt ebenfalls auf einen Doppelbildschirm. Das monochrome extrem augenfreundliche eInk 6-Zoll-Display zeigt die Leseseiten des Buches an, das farbige 3,5-Zoll-Flüssigkristall-Display beherbergt die Steuer- und Archivierungsfunktionen. Die integrierten Lautsprecher unterstützen die Präsentation von Webseiten und weiteren multimedialen Inhalten. Der Datentransfer erfolgt über Wlan oder die geläufigen Funknetze UMTS, GSM und EVDO. Als Betriebssystem des Alex Readers wurde das schlanke Android von Google gewählt.

Der taiwanische Hersteller Asus plant die Vermarktung eines doppelseitigen eBook Readers, mit zwei farbigen 9-Zoll-Display, die wie ein Buch zusammengeklappt werden können. Neben dem benutzerfreundlichen Touchscreen gehört der günstige Verkaufspreis von voraussichtlich 120€ zu den besonderen Kennzeichen des Asus eBook Readers, dessen Erscheinen für Frühjahr 2010 geplant ist.

Der zum gegenwärtigen Zeitpunkt innovativste eBook Reader dürfte der Que Reader des kalifornischen Hersteller Plastic Logic sein. Das Tochscreen Display wird in zwei spiegelfreien Modellen mit 22- und 28cm-Diagonale angeboten und kann in der 28-cm-Variante DIN A4 Blätter nahezu in Originalgröße anzeigen. Der eBook Reader Que Reader ist extrem flach, kann Daten kabellos transferieren und ist für verschiedene eBook-Formate ausgelegt. Der Vertrieb des Que Readers erfolgt ab 2010 zunächst über den Buchhändler Barnes&Noble.

Die Firma Creative Labs plant demnächst einen völlig neuartigen eBook Reader auf den Markt zu bringen. Wie Golem.de berichtet, handelt es sich bei dem “Mediabook” von Creative Labs um ein Multimedia-Abspielgerät das zusätzlich noch über online Funktionen verfügt und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter integriert. Über die Display Technologie wurde nichts verraten, außer dass es sich um ein Touchscreen handeln soll. Die Verwendung von e-Ink Technik dürfte jedoch aufgrund der Multimedia-Nutzung wegfallen.  Der Hersteller befindet sich derzeit noch in Verhandlungen mit Buch und Zeitschriften Verlegern.

eBook Reader Amazon Kindle DX

eBook Reader Amazon Kindle DX

eBook Reader sind mittlerweile in aller Munde. Frei nach dem Motto „welcome in digital world“, reihen sich auch die neuen Lesegeräte neben Smartphones, Netbooks und anderen Multimedia Geräten fröhlich ein.
Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erklärte Amazon, dass der bereits auf dem US-amerikanischen Markt etablierte Amazon Kindle, nun auch seinen Weg in die deutschen Ladenlokale finden wird. Doch völlig konkurrenzlos scheint das Gerät nicht zu sein, so präsentierten Txtr und Iriver ihre alternativen Geräte.

Der Amazon Kindle bietet dem Leser die Möglichkeit seine Buchbestände via UMTS über eine SIM-Karte auf den neusten Stand zu bringen. Für das Daten-Roaming stellt Amazon ein besonderes Bonbon zur Verfügung. In Ländern, die den eBook Reader unterstützen, sollen keine zuzüglichen Gebühren entstehen. Zudem verfügt die internationale Variante des Gerätes über einen Webbrowser und bietet so, Eintritt in die bunte Netzwelt.

Als echter Konkurrent nahm es der Txtr mit dem bekannteren Kindle auf. Für nur 320 Euro soll das Gerät ab dem 15. Dezember ebenfalls auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Der Txtr verfügt über eine integrierte WLan Funktion sowie ein Mobilfunkmodul, mittels derer der Leser in der Lage ist neue Bücher zu bestellen oder das bereits bestehende Repertoire mit dem dazugehörigen Online-Account bei Txtr zu synchronisieren.
Zudem ist es mit dem eBook Reader Txtr möglich mittels GPRS, Literatur und andere Dokumente ohne lästigen Umweg über den PC, direkt auf den Reader zu kopieren. Als hiesiger Mobilfunkanbieter stellt hier Ecotel sein Netz zur Verfügung. Problemlos werden vom Txtr Formate wie PDF oder Epub dargestellt und kopiergeschützte Formate mittels des Adobe DRM angezeigt.

Ebenfalls neu auf dem Markt, ist seit April diesen Jahres von Fujitsu der Flepia eBook Reader. Dieser bietet zusammen mit einigen wenigen anderen Geräten, bereits ein Farbdisplay. Auch ist es mit diesem Gerät natürlich möglich sich via WLan mit dem Internet zu verbinden. Als kleines Schmankerl wird hier noch eine Speicherkarte mit bis zu 4 Gigabyte mitgeliefert.

Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so lässt sich zunehmend ein Trend verzeichnen, der sich stark in Richtung Interaktivität in der Netzwelt entwickelt. „Mitmachen“ heißt hier die Devise. Unzählige Wikipedia Systeme bieten hier hinreichend Möglichkeiten sich zu entfalten. Es werden zudem nicht einfach nur mehr Texte gelesen, sondern oftmals auch gehört und gesehen. Video- und Audiodateien verleihen hier neben Bildmaterial, den Texte eine neue Note. Sie werden vermutlich auch in Zukunft noch eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Geräte der nächsten Generation spielen.

SEO Powered by Platinum SEO from Techblissonline