Mit einem 120 Dollar eBook Reader schraubt das US-Unternhemen “Borders” die Preisspirale bei eBook Readern weiter nach unten.
Kampfpreise bei Borders. Der amerikanische Hersteller drückt den Preis für seinen neuen eBook Readers “Aluratek Libre” auf gerade einmal 120 Dollar. Für die nächsten Monate plant das Unternehmen eine wahre Materialschlacht: Zehn neue eBook Reader sollen noch in diesem Jahr erscheinen. Ob Borders auch den deutschen Markt unter Beschuss nehmen wird ist derzeit noch nicht bekannt. Trotzdem darf man sich auch hier über sinkende Preise für eBook Reader freuen.
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Amazon Kindle
Auch Besitzer von Android-Handys kommen demnächst in Genuss einer Kindle-App. Damit können Nutzer eBooks aus dem Amazon-Store auf ihr Handy herunterladen und in einem angepassten Format darstellen lassen. Die Bedieung erfolgt über das Touchscreen-Interface. Die App lässt sich zudem mit anderen Geräten, auf denen eine Kindle-App installiert ist – wie etwas dem Apple iPod, einem PC und natürlich auch der Hardware Ausführung des Amazon Kindle, synchronisieren. Lesezeichen und Notizen werden bei Synchronisation automatisch übernommen. Einen genauen Termin für die Veröffentlichung der Andorid -App hat Amazon noch nicht bekannt gegeben.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Google mit einem eigenen Gerät in den Tablet PC Sektor einsteigt. Auf der Software-Seite bietet Google schon jetzt alles an, was ein mobiles Multimedia & Internet Gadget benötigt: Angefangen von Google’s mobilem Betriebssystem Android, über Google Mail, Maps, Google’s online Office Paket bis hin zur umfassenden freien eBook Bibliothek. Wie das Wall Street Journal jüngst berichtet, hat Lowell Mc Adam, Chef des amerikanischen Herstellers Verizon, eine Kooperation mit Google angekündigt, um ein Google Tablet PC zu produzieren. Von Google selbst wurde dies jedoch noch nicht bestätigt. Da aber sowohl Android als auch sämtliche Google Dienste für Hersteller offen zugänglich sind, steht einem Google basierten Tablet PC im Prinzip nichts im Wege, auch wenn Google nicht seinen Namen dafür hergeben sollte. Genauere Details zum Verizon Tablet PC sind bisher noch nicht bekannt.
Mit dem nächsten Software Update soll der Amazon Kindle auch Social Network Funktionen erhalten.
Mit dem nächsten Software-Update des Amazon Kindle soll der eBook Reader nicht mehr nur auf die Amazon-Webseite zugreifen können, sondern auch in der Lage sein, soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co anzusteuern. Damit können User über ihren Kindle Passagen aus Büchern und Dokumenten direkt an ihre online-Kontakte schicken. Neben der Social Media Erweiterung erhält der Kindle außerdem einen Passwortschutz und verbesserte PDF-Unterstützung.
Das Update soll im Mai erscheinen und wird automatisch auf den Kindle aufgespielt. Der Update-Vorgang soll etwas 10 Minuten in Anspruch nehmen, in denen man das Gerät nicht ausschalten sollte.
Trotz zunehmender Konkurrenz bleibt der Amazon Kindle Verkaufsrenner Nummer eins.
Der erste Amazon Kindle erschien vor knapp einem Jahr und war damals der erste eBook Reader der e-Ink Technologie verwendete. Inzwischen ist Konkurrenz stark gewachsen. Nicht nur viele andere Hersteller sind inzwischen mit eigenen eBook Readern auf dem Markt, auch Anbieter von Tablet Pcs wie dem Apple iPad oder Smartphones sind Mitbewerber schielen auf die eBook Leseschaft. So manch einer beschwor daher schon das Ende der eBook Reader herauf. Doch augenscheinlich ist das Gegenteil der Fall: Der Kindle geht häufiger über die virtuelle Ladentheke als jedes andere Produkt im Amazon-Shop. Das gab Unternehmenschef Jeff Bezos kürzlich auf eine Pressekonferenz in Seattle bekannt. Die genaue Anzahl der verkauften Exemplare rückte er jedoch nicht heruas. Derzeit umfasst das Sortiment des Amazon Shops über 500.000 eBooks.
Mit dem dem E60 und dem E100 bringt Samsung einen 6 Zoll und einen 10 Zoll eBook Reader heraus. Beide eBook Reader verfügen über ein WLAN Modul und eine fortschrittliche Stift-basierte Touchscreen Bedieung. Unterstützt werden die Formate ePub, PDF und TXT. Ob auch DRM-geschützte ePub Formate unterstützt werden ist noch nicht bekannt. Genauso ist auch der Preis und das Erscheinungsdatum noch offen, Samsung spricht dabei von „Anfang 2010“.
Kombigeräte sind eigentlich in den meisten Fällen wünschenswert. Speziell auch dann, wenn man unterwegs ist, denn nichts ist schlimmer als die Taschen mit irgendwelchen Elektronikgeräten zu haben, bei denen jedes für etwas anderes zuständig ist. Ob die Zusammensetzung von Handy und eBook Reader so optimal ist? – Naja…
Das neue Smartphone Bi Sheng 600TW ist eben genau das: Ein Hybrid zwischen eBook Reader und Handy. Was die Akkuleistung und auch sonstigen Vorzüge eines eBook Readers angeht, kann das Bi Sheng gut mithalten. Das Display ist ein 6″ großes mit E-Ink Technologie. Außerdem hat es sämtliche Ausstattungen, die ein gewöhnliches Handy gebrauchen kann: Wlan, Bluetooth, es kann rudimentär im Netz surfen und sich über Online-Buchhandlungen neues Material besorgen. Versenden von Nachrichten soll auch möglich sein.
Desweiteren ist auch die Tastatur vernünftig angelegt, so dass auch mit etwas größeren Fingern noch eine gute Bedienung gewährleistet ist. Außerdem ist der interne Speicher mit einer Größe von 128 Megabytes erweiterbar mittels einer SD-Karte. Die gängigen Formate für MS Office, als auch pdf oder Audioformate kann das kleine Ding lesen.
Im Gegensatz zu vielen eBook Readern hat es lediglich einen Vor- oder Nachteil, das kommt darauf an, wie man es sehen möchte: Während des Lesens werden auch Anrufe durchgestellt, welche das Lesevergnügen apprubt unterbrechen. Zum anderen ist die beachtliche Größe eher eine Erinnerung an die ersten Handys, die es auf dem Markt zu kaufen gab und welche die Größe (sarkastisch gesprochen) einer Telefonzelle aufweisen konnten. So etwas mag sich heute weitestgehend niemand mehr ans Ohr halten.
Der Erfolg des Hybriden bleibt allerdings abzuwarten. Effektiv wird der Wert auf dem Markt auch ein wenig vom Preis abhängig sein, denn heutzutage sind weder Handy noch eBook Reader Geräte, die im Bereich des unerschwinglichen liegen.
Gerüchten zur Folge soll sich Amazon durch eine Firmenübernahme ein Patent für die kostengünstige Entwicklung von Farb-Multitouch-Displays geischert haben.
Wie die New York Times aus Insider-Kreisen erfahren haben soll, hat Amazon das amerikanische Unternehmen Toucho übernommen. Das Unternehmen besitzt ein Patent für besonders kostengünstig herzustellende Multitouch-Displays. Die Toucho-Displays sollen zudem sehr flexibel sein und bei Berührung verschiedene Druckgrade erkennen können. Weder Amazon noch Toucho nehmen zu diesen Gerüchten gegenwärtig Stellung. Den Insiderberichten nach sollen die Toucho-Mitarbeiter jedoch demnächst in die Kindle-Entwicklungsabteilung übergesiedelt werden.
Apps sind nicht zuletzt wegen des durchschlagenden Erfolgs von Apple’s iPhone derzeit populärer den je. Jetzt überträgt Amazon das Erfolgskonzept auch auf seinen eBook Reader Amazon Kindle. Demnächst soll, offenkundig nach Vorbild von iTunes, ein eigener App-Store für den Kindle online gehen. Amazon hat hierfür eine eigenes Anwendungsentwicklungs-Paket erstellt, über das Fremdentwickler eigene Anwendungen für den Kindle entwickeln und vertreiben können. Die Entwicklungssoftware soll ab Februar für PC, Mac und Linux erhältlich sein.Als Partner aus der Games-Branche wurde bereits Electronic Arts ins Boot geholt.
eBook Reader sind seit vergangenem Jahr kein Nischenprodukt mehr. Der Amazon Kindle und der Sony PRS eroberten den Massenmarkt – in den USA noch erfolgreicher als in Deutschland. Ausgestattet mit der neuartigen e-Ink Display-Technologie, verfügen eBook Reader zum ersten mal über eine Darstellungsqualität, die gedrucktem Papier in nichts nachsteht. Dennoch steckt die eBook Reader Technik noch in den Kinderschuhen. Monochrom-Darstellung und ein verhältnismäßig langsamer Seitenaufbau lassen leicht erahnen in welcher Hinsicht noch Verbesserungsbedarf besteht. Auch ein Internetanschluss gehört noch keinesfalls zur Grundausstattung eines eBook Readers. Wie rasant die Entwicklung noch in diesem Jahr weitergehen wird, zeichnet sich bereits auf der im Januar anstehenden Consumer Electronis Messe CES in Las Vegas ab. Der erste eBook Reader, der auch Farben darstellen kann, soll der “Nook” der US-Buchhandelskette Barnes&Noble werden. Hierbei wurde jedoch ein wenig getrickst: Neben eines herkömmlichen monochromen e-Ink Displays zur Darstellung von eBooks verfügt der eBook Reader zusätzlich über ein LCD-Farbdisplay auf dem multimediale Inhalte dargestellt werden. Nichts desto trotz scheint das Konzept vielversprechend zu sein, denn der Nook ist seit Anfang Dezember in den USA bereits ausverkauft. In ganz anderer Hinsicht revolutionär verspricht die neue eBook Reader Display Technik des Herstellers Plastic Logic zu werden. Sie kommt erstmalig in dem neuen eBook Reader „Que“ zum Einsatz. Das besondere daran: Der Bildschirm ist mit einem DIN A4 Format nicht nur außergewöhnlich groß sondern zudem auch biegsam wie echtes Papier. Nach Gebrauch lässt er sich also genau wie eine Zeitung einrollen und bequem in der Tasche verbergen. Den Nachschub an eBooks holt sich das Gerät einfach per Mobilfunkanbindung aus dem online Shop der Buchhandelskette. Obwohl die neuartige Display-Technik in Dresden gefertigt wird, ist bisher noch unklar wann der erste biegsame eBook Reader auch in Deutschland erscheint. Aber wird es 2010 auch eBook Reader mit Farbdarstellung geben? Die Technik ist zumindest schon da. Das amerikanische Unternehmen Qualcomm stellt auf der CES eine Bildschirmtechnologie vor, die die Vorzüge der e-Ink Technik auf Farbdisplays überträgt. So genannte Mirasol-Displays enthalten lichtreflektierende Partikel, die je nach Position nur bestimmte Wellenlängen des Lichts zurückwerfen. Für den Betrachter erscheint das reflektierte Licht dann in einer bestimmten Farbe. Genau wie e-Ink Displays ist die Darstellung nicht-selbstleuchtend und extrem stromsparend, da nur für die Bewegung der Partikel Energie benötigt wird. Ist ein Bild erst einmal aufgebaut wird zur Darstellung überhaupt keine Energie mehr verbraucht.
Wenn es auch noch ein wenig dauert, bis diese neuen Entwicklungen auch nach Deutschland kommen, sieht die Zukunft für eBooks und eBook Reader bereits jetzt schon aller Wahrscheinlichkeit nach rosig aus. So prognostiziert die Verlagsberatungsfirma Kirchner + Robrecht in einer aktuellen Untersuchung für den deutschen eBook Markt einen Absatz von 15 bis 60 Millionen verkauften eBooks in den nächsten fünf Jahren. Dementsprechend sollen im gleichen Zeitraum bis zu 3 Millionen eBook Reader verkauft werden. Ein besonders angenehmer Nebeneffekt für den Endkunden: Mit zunehmender Marktduchdringung werden auch die Preise für eBook Reader fallen.