eBook Reader – die nächste Generation
Posted by adminNov 2

eBook Reader Amazon Kindle DX
eBook Reader sind mittlerweile in aller Munde. Frei nach dem Motto „welcome in digital world“, reihen sich auch die neuen Lesegeräte neben Smartphones, Netbooks und anderen Multimedia Geräten fröhlich ein.
Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erklärte Amazon, dass der bereits auf dem US-amerikanischen Markt etablierte Amazon Kindle, nun auch seinen Weg in die deutschen Ladenlokale finden wird. Doch völlig konkurrenzlos scheint das Gerät nicht zu sein, so präsentierten Txtr und Iriver ihre alternativen Geräte.
Der Amazon Kindle bietet dem Leser die Möglichkeit seine Buchbestände via UMTS über eine SIM-Karte auf den neusten Stand zu bringen. Für das Daten-Roaming stellt Amazon ein besonderes Bonbon zur Verfügung. In Ländern, die den eBook Reader unterstützen, sollen keine zuzüglichen Gebühren entstehen. Zudem verfügt die internationale Variante des Gerätes über einen Webbrowser und bietet so, Eintritt in die bunte Netzwelt.
Als echter Konkurrent nahm es der Txtr mit dem bekannteren Kindle auf. Für nur 320 Euro soll das Gerät ab dem 15. Dezember ebenfalls auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Der Txtr verfügt über eine integrierte WLan Funktion sowie ein Mobilfunkmodul, mittels derer der Leser in der Lage ist neue Bücher zu bestellen oder das bereits bestehende Repertoire mit dem dazugehörigen Online-Account bei Txtr zu synchronisieren.
Zudem ist es mit dem eBook Reader Txtr möglich mittels GPRS, Literatur und andere Dokumente ohne lästigen Umweg über den PC, direkt auf den Reader zu kopieren. Als hiesiger Mobilfunkanbieter stellt hier Ecotel sein Netz zur Verfügung. Problemlos werden vom Txtr Formate wie PDF oder Epub dargestellt und kopiergeschützte Formate mittels des Adobe DRM angezeigt.
Ebenfalls neu auf dem Markt, ist seit April diesen Jahres von Fujitsu der Flepia eBook Reader. Dieser bietet zusammen mit einigen wenigen anderen Geräten, bereits ein Farbdisplay. Auch ist es mit diesem Gerät natürlich möglich sich via WLan mit dem Internet zu verbinden. Als kleines Schmankerl wird hier noch eine Speicherkarte mit bis zu 4 Gigabyte mitgeliefert.
Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so lässt sich zunehmend ein Trend verzeichnen, der sich stark in Richtung Interaktivität in der Netzwelt entwickelt. „Mitmachen“ heißt hier die Devise. Unzählige Wikipedia Systeme bieten hier hinreichend Möglichkeiten sich zu entfalten. Es werden zudem nicht einfach nur mehr Texte gelesen, sondern oftmals auch gehört und gesehen. Video- und Audiodateien verleihen hier neben Bildmaterial, den Texte eine neue Note. Sie werden vermutlich auch in Zukunft noch eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Geräte der nächsten Generation spielen.
One comment
Kommentar by Krawatteneisbär on 19. November 2009 at 17:10
Eins scheint sicher: E-Book-Reader werden die Welt nicht auf den Kopf stellen, aber
sicherlich Einfluss nehmen, das Leseverhalten verändern und in manchen Bereichen (Schule, Fachliteratur) deutlich erleichtern. Das gedruckte Buch mit seiner langen Geschichte von
über 500 Jahren wird in absehbarer Zukunft, ganz nach dem Rieplschen Gesetz,
nicht verdrängt werden. Es ist aber trotzdem denkbar, dass das neue Medium als portable, platzsparende Bücherei überzeugen und eine höhere Reichweite als das
klassische Buch haben kann.
In den USA ist bereits jedes zweite Buch digital, dass als E-Book und in papierner Form angeboten wird. Dort bietet Amazon alle E-Books zu einem maximalen Preis von 10$ an. In Asien bekommt man dagegen die Geräte hinterher geworfen.
In Deutschland bleibt die Entwicklung spannend – Angela Merkel hat sich auf der Buchmesse jedenfalls für das klassische Buch ausgesprochen.