Mit dem nächsten Software Update soll der Amazon Kindle auch Social Network Funktionen erhalten.
Mit dem nächsten Software-Update des Amazon Kindle soll der eBook Reader nicht mehr nur auf die Amazon-Webseite zugreifen können, sondern auch in der Lage sein, soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co anzusteuern. Damit können User über ihren Kindle Passagen aus Büchern und Dokumenten direkt an ihre online-Kontakte schicken. Neben der Social Media Erweiterung erhält der Kindle außerdem einen Passwortschutz und verbesserte PDF-Unterstützung.
Das Update soll im Mai erscheinen und wird automatisch auf den Kindle aufgespielt. Der Update-Vorgang soll etwas 10 Minuten in Anspruch nehmen, in denen man das Gerät nicht ausschalten sollte.
Trotz zunehmender Konkurrenz bleibt der Amazon Kindle Verkaufsrenner Nummer eins.
Der erste Amazon Kindle erschien vor knapp einem Jahr und war damals der erste eBook Reader der e-Ink Technologie verwendete. Inzwischen ist Konkurrenz stark gewachsen. Nicht nur viele andere Hersteller sind inzwischen mit eigenen eBook Readern auf dem Markt, auch Anbieter von Tablet Pcs wie dem Apple iPad oder Smartphones sind Mitbewerber schielen auf die eBook Leseschaft. So manch einer beschwor daher schon das Ende der eBook Reader herauf. Doch augenscheinlich ist das Gegenteil der Fall: Der Kindle geht häufiger über die virtuelle Ladentheke als jedes andere Produkt im Amazon-Shop. Das gab Unternehmenschef Jeff Bezos kürzlich auf eine Pressekonferenz in Seattle bekannt. Die genaue Anzahl der verkauften Exemplare rückte er jedoch nicht heruas. Derzeit umfasst das Sortiment des Amazon Shops über 500.000 eBooks.
Mit dem dem E60 und dem E100 bringt Samsung einen 6 Zoll und einen 10 Zoll eBook Reader heraus. Beide eBook Reader verfügen über ein WLAN Modul und eine fortschrittliche Stift-basierte Touchscreen Bedieung. Unterstützt werden die Formate ePub, PDF und TXT. Ob auch DRM-geschützte ePub Formate unterstützt werden ist noch nicht bekannt. Genauso ist auch der Preis und das Erscheinungsdatum noch offen, Samsung spricht dabei von „Anfang 2010“.
Kombigeräte sind eigentlich in den meisten Fällen wünschenswert. Speziell auch dann, wenn man unterwegs ist, denn nichts ist schlimmer als die Taschen mit irgendwelchen Elektronikgeräten zu haben, bei denen jedes für etwas anderes zuständig ist. Ob die Zusammensetzung von Handy und eBook Reader so optimal ist? – Naja…
Das neue Smartphone Bi Sheng 600TW ist eben genau das: Ein Hybrid zwischen eBook Reader und Handy. Was die Akkuleistung und auch sonstigen Vorzüge eines eBook Readers angeht, kann das Bi Sheng gut mithalten. Das Display ist ein 6″ großes mit E-Ink Technologie. Außerdem hat es sämtliche Ausstattungen, die ein gewöhnliches Handy gebrauchen kann: Wlan, Bluetooth, es kann rudimentär im Netz surfen und sich über Online-Buchhandlungen neues Material besorgen. Versenden von Nachrichten soll auch möglich sein.
Desweiteren ist auch die Tastatur vernünftig angelegt, so dass auch mit etwas größeren Fingern noch eine gute Bedienung gewährleistet ist. Außerdem ist der interne Speicher mit einer Größe von 128 Megabytes erweiterbar mittels einer SD-Karte. Die gängigen Formate für MS Office, als auch pdf oder Audioformate kann das kleine Ding lesen.
Im Gegensatz zu vielen eBook Readern hat es lediglich einen Vor- oder Nachteil, das kommt darauf an, wie man es sehen möchte: Während des Lesens werden auch Anrufe durchgestellt, welche das Lesevergnügen apprubt unterbrechen. Zum anderen ist die beachtliche Größe eher eine Erinnerung an die ersten Handys, die es auf dem Markt zu kaufen gab und welche die Größe (sarkastisch gesprochen) einer Telefonzelle aufweisen konnten. So etwas mag sich heute weitestgehend niemand mehr ans Ohr halten.
Der Erfolg des Hybriden bleibt allerdings abzuwarten. Effektiv wird der Wert auf dem Markt auch ein wenig vom Preis abhängig sein, denn heutzutage sind weder Handy noch eBook Reader Geräte, die im Bereich des unerschwinglichen liegen.
Gerüchten zur Folge soll sich Amazon durch eine Firmenübernahme ein Patent für die kostengünstige Entwicklung von Farb-Multitouch-Displays geischert haben.
Wie die New York Times aus Insider-Kreisen erfahren haben soll, hat Amazon das amerikanische Unternehmen Toucho übernommen. Das Unternehmen besitzt ein Patent für besonders kostengünstig herzustellende Multitouch-Displays. Die Toucho-Displays sollen zudem sehr flexibel sein und bei Berührung verschiedene Druckgrade erkennen können. Weder Amazon noch Toucho nehmen zu diesen Gerüchten gegenwärtig Stellung. Den Insiderberichten nach sollen die Toucho-Mitarbeiter jedoch demnächst in die Kindle-Entwicklungsabteilung übergesiedelt werden.
Apps sind nicht zuletzt wegen des durchschlagenden Erfolgs von Apple’s iPhone derzeit populärer den je. Jetzt überträgt Amazon das Erfolgskonzept auch auf seinen eBook Reader Amazon Kindle. Demnächst soll, offenkundig nach Vorbild von iTunes, ein eigener App-Store für den Kindle online gehen. Amazon hat hierfür eine eigenes Anwendungsentwicklungs-Paket erstellt, über das Fremdentwickler eigene Anwendungen für den Kindle entwickeln und vertreiben können. Die Entwicklungssoftware soll ab Februar für PC, Mac und Linux erhältlich sein.Als Partner aus der Games-Branche wurde bereits Electronic Arts ins Boot geholt.

eBook Reader Amazon Kindle DX
eBook Reader sind mittlerweile in aller Munde. Frei nach dem Motto „welcome in digital world“, reihen sich auch die neuen Lesegeräte neben Smartphones, Netbooks und anderen Multimedia Geräten fröhlich ein.
Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erklärte Amazon, dass der bereits auf dem US-amerikanischen Markt etablierte Amazon Kindle, nun auch seinen Weg in die deutschen Ladenlokale finden wird. Doch völlig konkurrenzlos scheint das Gerät nicht zu sein, so präsentierten Txtr und Iriver ihre alternativen Geräte.
Der Amazon Kindle bietet dem Leser die Möglichkeit seine Buchbestände via UMTS über eine SIM-Karte auf den neusten Stand zu bringen. Für das Daten-Roaming stellt Amazon ein besonderes Bonbon zur Verfügung. In Ländern, die den eBook Reader unterstützen, sollen keine zuzüglichen Gebühren entstehen. Zudem verfügt die internationale Variante des Gerätes über einen Webbrowser und bietet so, Eintritt in die bunte Netzwelt.
Als echter Konkurrent nahm es der Txtr mit dem bekannteren Kindle auf. Für nur 320 Euro soll das Gerät ab dem 15. Dezember ebenfalls auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Der Txtr verfügt über eine integrierte WLan Funktion sowie ein Mobilfunkmodul, mittels derer der Leser in der Lage ist neue Bücher zu bestellen oder das bereits bestehende Repertoire mit dem dazugehörigen Online-Account bei Txtr zu synchronisieren.
Zudem ist es mit dem eBook Reader Txtr möglich mittels GPRS, Literatur und andere Dokumente ohne lästigen Umweg über den PC, direkt auf den Reader zu kopieren. Als hiesiger Mobilfunkanbieter stellt hier Ecotel sein Netz zur Verfügung. Problemlos werden vom Txtr Formate wie PDF oder Epub dargestellt und kopiergeschützte Formate mittels des Adobe DRM angezeigt.
Ebenfalls neu auf dem Markt, ist seit April diesen Jahres von Fujitsu der Flepia eBook Reader. Dieser bietet zusammen mit einigen wenigen anderen Geräten, bereits ein Farbdisplay. Auch ist es mit diesem Gerät natürlich möglich sich via WLan mit dem Internet zu verbinden. Als kleines Schmankerl wird hier noch eine Speicherkarte mit bis zu 4 Gigabyte mitgeliefert.
Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so lässt sich zunehmend ein Trend verzeichnen, der sich stark in Richtung Interaktivität in der Netzwelt entwickelt. „Mitmachen“ heißt hier die Devise. Unzählige Wikipedia Systeme bieten hier hinreichend Möglichkeiten sich zu entfalten. Es werden zudem nicht einfach nur mehr Texte gelesen, sondern oftmals auch gehört und gesehen. Video- und Audiodateien verleihen hier neben Bildmaterial, den Texte eine neue Note. Sie werden vermutlich auch in Zukunft noch eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Geräte der nächsten Generation spielen.