Intenso Intab

Die niedersächsische Firma „Intenso“, welche sich bisweilen auf die Produktion von Speicherkarten konzentrierte, wagt nun mit dem „Intab“ den Sprung ins Tablet-PC Geschäft. Vom Äußeren her betrachtet kann das Intenso Intab mit seinen Konkurrenten aus Apfelhausen (iPad) oder dem Iconia aus dem Hause Acer durchaus mithalten. Eine hochwertige (Kunststoff-)Schale und ein angenehm großer Bildschirm verleihen dem Intenso Intab schließlich ein schlichtes und dennoch edles Auftreten. Auch die allgemeinen Ausmaße von 20,3 x 15,4 x 1,1 Zentimeter bringen dem Intenso Intab in Sachen Handlichkeit und Komfort Pluspunkte ein. Zudem wiegt das Gerät gerade einmal 500 Gramm – verglichen mit der hiesigen Konkurrenz ist das Intenso Intab also ein regelrechtes Fliegengewicht.
Hardware
Dreh- und Angelpunkt eines Tablet-PCs ist und bleibt der Bildschirm. Der Besitzer des Intenso Intab darf sich über einen 8 Zoll großen Bildschirm freuen. Denn neben der ansehnlichen Auflösung von 800 x 600 Pixel hat das rund 20 Zentimeter große Display auch eine reaktionsfreudige Berührungsoberfläche zu bieten. Unterstützt wird der Touchscreen übrigens von vier Sensortasten auf dem rechten Bildschirmrand des Geräts.
Die inneren Werte belaufen sich unter anderem auf einen 1 GHz flotten Cortex-A8-Prozessor (bereits bekannt aus anderen Tablet-PCs) und einen 512 MB großen Arbeitsspeicher. Für den Nutzer ergeben sich dadurch wirklich zügige Betriebsgeschwindigkeiten – auch im Internet darf mit ansehnlicher Geschwindigkeit gesurft werden.
Des Weiteren hält das Innenleben des Intenso Intab einen 4 GB großen internen Speicher bereit – dieser darf mittels Einschub einer Micro SD-Karte um maximal 32 GB erweitert werden, wobei Intenso gleich ab Werk eine 8 GB große Speicherkarte beilegt.
Ebenfalls mit an Bord sind Akku und Digitalkamera. Letztere fällt mit einer Auflösung von 2 Megapixel jedoch nicht allzu berauschend aus. Der Akku besteht übrigens aus einer Lithium-Polymer Batterie. Zur genauen Leistung der Batterie macht Intenso keine Angaben. Lediglich die maximale Videowiedergabe von 4 Stunden ist bekannt.
Software
Trotz der Installation und Anwendbarkeit des Betriebssystems Android 2.3 aus dem Hause Google erlaubt das Intenso Intab eine nur sehr eingeschränkte Android Nutzung. So kann der Android-Market beispielsweise nicht verwendet werden! Zusätzliche Programme gibt’s nur über das von Intenso eigens erstellte App-Portal…
Auch bei der Navigation muss der Besitzer Abstriche hinnehmen: Ein GPS Sender fehlt komplett. Die Verwendung des Intenso Intab als Navigationsgerät ist also nicht sehr verlockend. Lediglich nach alter Straßenplan-Manier ließe sich mit dem Intenso Intab das Ziel finden.
Für den Preis von rund 170€ (Stand Februar 2012) stellt das Intenso Intab jedoch ein wirklich attraktives Einsteigergerät dar.